text.skipToContent text.skipToNavigation

Allgemeine Bedingungen

1. ANWENDUNGSBEREICH

Ist der Käufer Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, gelten ausschließlich diese AGB. „Die Gesellschaft“ liefert den gewerblichen Käufern („Die Kunden oder „Der Kunde“) Zubehör- und Ersatzteile für Zweiräder, Dreiräder (TM) sowie Vierräder (QM) unter der zusammengefassten Abkürzung TQM („Die Produkte“ oder „Die Ware). Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäfte zwischen den Vertragsparteien.

Diese AGB können auf der Website der Gesellschaft eingesehen werden. Die AGB des Kunden kommen nicht zur Anwendung. Die auf den Katalogen, Prospekten und Tarifen der Gesellschaft aufgeführten Auskünfte sind nicht bindend und können zu jeder Zeit geändert werden. 
Die Gesellschaft ist berechtigt, sämtliche Änderungen, die ihr für nötig erscheinen, vorzunehmen. Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang. 

2. BESTELLUNG

2.1. Ein Vertrag kommt nur dann zustande, wenn die Gesellschaft die Bestellung des Kunden ausdrücklich und schriftlich angenommen hat. Die Bestellungen müssen per E-Mail aufgrund eines durch den Kunden ordnungsgemäß unterzeichneten Bestellscheins bestätigt werden.
2.2. Die Nicht-Verfügbarkeit eines Produktes infolge einer Fehlmenge einer Streichung des Produkts aus dem Katalog oder ähnlichen Umständen kann keine Stornierung der Gesamtbestellung, außer derjenigen des nicht-verfügbaren Produkts, zur Folge haben, und löst auf keinen Fall die Zahlung einer Entschädigung aus.
2.3. Die Bestellung unter einem Warenwert von 20 Euro exkl. MWSt. (lieferbare Produkte) löst die Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5 Euro exkl. MWSt. aus, es sei denn, es handelt sich um eine durch den Kunden auf der Website der Gesellschaft erfasste Bestellung.
2.4. Eine Änderung der Bestellung ist nur mit der Zustimmung der Gesellschaft möglich. 

3. LIEFERUNG

3.1. Die Gesellschaft bestimmt den Spediteur.
3.2. Die Lieferfristen sind unverbindlichen. 
3.3. Falls eine bindende Frist vereinbart ist, verpflichtet sich die Gesellschaft, diese Frist einzuhalten. Falls die Gesellschaft diese Frist nicht einhalten kann, teilt sie dem Kunden diese Unmöglichkeit unverzüglich mit und setzt eine neue Frist fest, ohne dass eine Entschädigung gleich aus welchem Grund gefordert werden kann. 
3.4. Der Kunde kann keine Entschädigung verlangen, falls ein Artikel in folgenden Fällen nicht geliefert werden kann:
- im Falle einer unvorhergesehenen Einstellung der Herstellung,
- im Falle der Nicht-Einhaltung der Zahlungsbedingungen durch den Kunden,
- falls die für die Ausführung der Bestellung erforderlichen Auskünfte nicht rechtzeitig durch den Kunden mitgeteilt werden,
- falls der Verzug oder die Nicht-Ausführung der Bestellung auf eine höhere Gewalt zurückzuführen sind und insbesondere im Falle eines Streiks, eines Unfalls, eines Brands, einer Naturkatastrophe, einer Belieferungsunmöglichkeit oder eines anderen durch die Gesellschaft nicht zu vertretenden Grundes.
3.5. Der Versand der Produkte erfolgt auf Kosten und Risiko des Kunden. Der Kunde ist verpflichtet, die Ware bei Empfang sorgfältig zu untersuchen. Anlässlich der Übergabe durch den Beförderer ist der Kunde dazu verpflichtet, das Produkt sorgfältig zu untersuchen und etwaige Vorbehalte auf dem Transportgutschein, den er unterzeichnen muss, festzuhalten. Diese Vorbehalte müssen der Spedition, deren Name auf dem Transportschein aufgeführt ist, innerhalb einer Frist von 3 Tagen per Einschreiben mit Rückschein mitgeteilt werden.
Der Kunde wird der Gesellschaft eine Kopie dieses Schreibens innerhalb derselben Fristen zusenden. Ein während des Versands beschädigtes und durch den Kunden abgelehntes Frachtstück muss dem Spediteur gleich bei Lieferung zurückgegeben werden. Im Falle einer verschobenen Rückgabe gehen die Rücksendungskosten zu Lasten des Kunden. 
3.6. Das Risiko geht mit der Übergabe der Ware an den Spediteur auf den Kunden über. 
3.7. Im Falle einer ungerechtfertigten Ablehnung der gelieferten Produkte behält sich die Gesellschaft das Recht vor, vom Kunden einen Betrag in Höhe von 50 Euro exkl. MWSt. zuzüglich der Portokosten als Deckung der Bearbeitungskosten zu fordern.


4. WARENRÜCKSENDUNG:

4.1. Die Rücksendung eines gelieferten Produkts unterliegt der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Gesellschaft, es sei denn, es handelt sich um einen Gewährleistungsfall. 
4.2. Beschädigte Ware wird nicht angenommen.
4.3. Die durch die Gesellschaft angenommene Rücksendung von Waren, außer im Falle eines durch die Gesellschaft oder durch den Hersteller zu vertretenden Mangels, wird in Höhe von 9 Euro exkl. MwSt. pro Bestellung für die Wiedereinlagerung in Rechnung gestellt. 

5. EIGENTUMSVORBEHALT

5.1. Die bestellte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung Eigentum der Gesellschaft. Vor Eigentumsübertragung ist eine Verpfändung, Sicherungsübereignung, Verarbeitung oder Umgestaltung ohne ausdrückliche Einwilligung der Gesellschaft nicht zulässig. Im Falle des Wiederverkaufs der Produkte an einen Dritten tritt der Kunde sämtliche sich aus dem Wiederverkauf zu seinen Gunsten ergebenden Forderungen an die Gesellschaft ab. 
5.2. Hat der Kunde den Kaufpreis für die gelieferte Ware bezahlt, sind jedoch weitere Verbindlichkeiten aus der Geschäftsbziehung mit der Gesellschaft vom Kunden noch nicht vollständig beglichen, behält sich die Gesellschaft das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher Verbindlicheiten vor, soweit nicht die vorbehaltene Ware eine nur geringfügige Forderung aus der Geschäftsbeziehung sichert („Übersicherung“).
5.3. Der Kunde verpflichtet sich, die bestellten Produkte auf eigene Kosten durch den Abschluss einer entsprechenden Versicherung zu Gunsten der Gesellschaft bis zur vollständigen Eigentumsübertragung versichern zu lassen und dies der Gesellschaft nachzuweisen. 

6. PREIS

6.1. Die angekündigten Preise verstehen sich in Euro. Es gilt die aktuelle Preisliste. 
6.2. Die Preise sind Nettopreise exklusive Mehrwertsteuer ab Werk zuzüglich Versand-/Porto- und Verpackungskosten. Hinzu kommen ggfs. Zollkosten und Versicherungskosten, die der Kunde zu tragen hat.

7. ZAHLUNG

7.1. Die Rechnungen sind per Überweisung oder angenommene Kreditkarte zu zahlen. Die Gesellschaft nimmt keine Zahlung per Scheck an. 
7.2. Im Falle einer vorzeitigen Zahlung gewährt die Gesellschaft keinen Rabatt. Die Lieferung erfolgt nur nach Erhalt der Zahlung. 

8. RESTBESTAND

Bestellte und im Vorrat nicht verfügbare Produkte bilden den Restbestand. Die nicht verfügbaren Produkte werden während 7 Kalendertagen ab der Zusendung einer Faxnachricht oder einer E-Mail mit Antrag auf Bestätigung des Restbestandes aufrechterhalten. Nach Ablauf dieser Frist werden die im Restbestand verbleibenden Produkte automatisch storniert und müssen neu bestellt werden. Die besonderen Produkte sind von dem Restbestandsverfahren ausgeschlossen.

9. MÄNGELRÜGE IM FALLE EINES VERSTECKTEN MANGELS 

Falls der Kunde einen versteckten Mangel entdeckt, muss der Kunde diesen innerhalb einer Frist von 3 Tagen ab seiner Entdeckung schriftlich der Gesellschaft gegenüber rügen.

10. HAFTUNG DER GESELLSCHAFT

10.1. Die Gewährleistungsfrist für neue Sachen beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Sache. Für gebrauchte Sachen wird keine Gewährleistung übernommen. Ansprüche auf Schadensersatz sind hiervon ausgenommen. 
10.2. Die Gesellschaft haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen sowie für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung sowie Arglist beruhen, uneingeschränkt.
10.3. Die Gesellschaft haftet uneingeschränkt für Schäden, die von der Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, wie etwa dem Produkthaftungsgesetz, umfasst werden oder wenn und soweit eine Garantie für eine Beschaffenheit der Sache oder dafür, dass die Sache für eine bestimmte Dauer eine bestimmte Beschaffenheit behält, von der           Gesellschaft übernommen wurde. Beschaffenheits- und Haltbarkeitsangaben sowie sonstige Angaben sind nur dann Garantien, wenn sie als solche vereinbart und bezeichnet werden. 
10.4. Für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht werden, haftet die Gesellschaft, soweit diese Fahrlässigkeit die Verletzung solcher Vertragspflichten betrifft, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf („wesentliche Vertragspflichtent »). Dabei beschränkt sich die Haftung der Gesellschaft auf den vorhersehbaren vertragstypischen Schaden.
10.5. Im Falle einfacher fahrlässiger Verletzungen (sog. „unwesentlicher Vertragspflichten“) haftet die Gesellschaft nicht. Eine weitergehende Haftung ist – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen. 
10.6. Soweit die Haftung nach vorstehenden Vorschriften ausgeschlossen ist, erstreckt sich dies auch auf die persönliche Haftung von Betriebsangehörigen, gesetzlichen Vertretern     und Erfüllungsgehilfen der Gesellschaft. 
10.7. Bestimmte durch die Gesellschaft auf den Markt gebrachte Teile sind zur Erhöhung der Fahrleistungen des Fahrzeugs mit dem Ziel einer ausschließlichen Benutzung im Fahrturnier bestimmt. Infolge dessen können diese Teile die Leistungsdaten des Fahrzeugs im Hinblick auf ihre Genehmigung durch die zuständingen Behörden verändern; das Fahrzeug ist dann für den Straßenverkehr ungeeignet. Die Gesellschaft haftet für solche Veränderungen nicht.

11. AUFRECHNUNG

Der Kunde kann gegen Ansprüche der Gesellschaft nur mit einer unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderung aufrechnen, soweit es sich nicht um eine Gegenforderung aus demselben Vertrag handelt.

12. PERSÖNLICHE DATEN - DSGVO

Die vom Kunden erhobenen personenbezogenen Daten werden in Übereinstimmung mit der Datenschutzrichtlinie verarbeitet, die auf unserer Website zur Verfügung gestellt wird. Die Datenschutzrichtlinie ist ein integraler Bestandteil dieser AGB

13. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

13.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit der AGB im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll eine Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Parteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass die AGB eine unbeabsichtigte Regelungslücke aufweisen.
13.2. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen den Parteien ist Köln. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Die Befugnis der Gesellschaft, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon unberührt.
13.3. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.